Verliebt in Berlin: So romantisch ist die Stadt!

Von wegen raues Pflaster: Berlin kann auch ganz romantisch sein. Bei Tanz und Musik, in der Natur oder unter dem Sternenhimmel eines Planetariums lässt die Stadt verliebte Herzen höher schlagen. Hier findest du fünf Ideen für wahnsinnig romantische Dates, die nicht nur zum Valentinstag überzeugen!

Den Blick gemeinsam in unendliche Weiten schweifen lassen: Im "Zeiss-Großplanetarium".

Zeiss-Großplanetarium

In der kultigen US-Sitcom „Friends“ haben Rachel und Ross eines ihrer ersten Dates in einem Planetarium. Zu Chris Isaaks Song „Wicked Game“ küssen sich die beiden leidenschaftlich unter einer Kuppel leuchtender Sterne. Wäre das auch was für euch? Dann auf ins „Zeiss-Großplanetarium“ in Berlin-Prenzlauer Berg, das im Oktober 1987 als eines der letzten Repräsentationsbauten der damaligen DDR zur 750-Jahr-Feier Berlins eröffnet wurde. Schon von außen macht der Bau Eindruck: nachts leuchtet die Kuppel in bunten Farben. Ihr Durchmesser von 30 Metern schafft eine beeindruckende Projektionsfläche für das vielfältige und oft genug sehr romantische Programm. Etwa, wenn ihr euch gemeinsam die Weiten des Universums, die farbenfrohe Mystik des Nordlichts oder Live-Aufnahmen des Sternenhimmels über Berlins anschaut. Das Planetarium organisiert auch Filmvorführungen, Konzerte und andere Events, bei denen beispielsweise Hörbücher gespielt werden, während die Gäste den Blick im Nachthimmel schweifen lassen können.

Zeiss-Großplanetarium
Prenzlauer Allee 80, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg
S Prenzlauer Allee
Website vom Zeiss-Großplanetarium

Entspannung pur: Das "Vabali Spa Berlin"

Vabali Spa Berlin

Inspiriert von der fernöstlichen Welt bietet das „Vabali Spa“ auf 20.000 Quadratmetern Entspannung pur. Die vielen Saunen mit eher milden oder heißen Temperaturen und die wohlduftenden Aufgüsse bringen euch ins Schwitzen. Im Anschluss zieht ihr in einem Indoor- und einem Outdoor-Schwimmbecken frei von Badekleidung eure Bahnen. Danach packt ihr euch in diversen Ruheräumen in warme Decken und lest ein bisschen oder döst gemütlich vor euch hin – oder ihr beobachtet aneinander gekuschelt vor einem Kamin tanzende Flammen. Außerdem bietet das „Vabali Spa Berlin“ Massagen an, auch für Paare. Geöffnet hat das Spa bis Mitternacht. Für leckere Getränke und Speisen sorgt das hauseigene Restaurant.

Vabali Spa Berlin
Seydlitzstraße 6, 10557 Berlin-Mitte
S Hauptbahnhof
Website des Vabali Spa Berlin

Tanz in der Strandbar Mitte

Frisch aus einer romantischen Komödie könnte das Setting der „Strandbar Mitte“ entsprungen sein. Hier, ganz in der Nähe des Monbijouparks und mit der imposanten Fassade des Bodemuseums als filmreifem Hintergrund, treffen sich Paare aller Geschlechter und sexuellen Orientierungen und tanzen abends im Mondschein. Das Angebot ist vielseitig. So können Besucher*innen ihre Hüften zu Salsa-Klängen schwingen, Wange an Wange einen Tango aufs Parkett zaubern oder zu Swing-Beats am Ufer der Spree entlangtanzen. In der Regel gibt es zu Beginn der Veranstaltung einen kleinen Schnupperkurs. Selbst wenn ihr nicht zu den Tanzwütigen gehört ist das Ambiente einen Besuch wert. Leckere Getränke und Speisen gibt es hier ebenfalls. Die Gegend um die Museumsinsel lädt im Anschluss zu einem romantischen Spaziergang ein. Rund um den Hackeschen Markt gibt es viele Restaurants und Bars, um den Abend ausklingen zu lassen.

Strandbar Mitte
Monbijoustraße 3B, 10117 Berlin-Mitte
S Hackescher Markt
Zum Tanzprogramm der Strandbar Mitte via „Salsa und Tango“

Per Kanu oder Ruderboot lässt sich "Klein-Venedig" im Westen Berlins erkunden.

Mit dem Ruderboot durch Klein-Venedig

Ist Berlin eine schöne Stadt? Zumindest einen eher rauen Charme wird man der deutschen Hauptstadt wohl bescheinigen, wenn der Blick über den Asphalt-Dschungel etwa am Alexanderplatz schweift. Dabei kann Berlin auch ganz anders. Zum Beispiel in der Gegend um „Klein-Venedig“ in Spandau, im Nordwesten der Stadt. Durch kleine Kanäle rudert ihr hier mit einem Kajak oder Kanu an dichtbewachsenen Schilfrohrufern, bezaubernden kleinen Häuschen und Wasservogelfamilien aller Art vorbei. Wenn ihr besonders ehrgeizig seid, könnt ihr sogar bis zum Tegeler See im Norden oder dem Wannsee Im Süden fahren. Das italienische Venedig gilt als die ultimative Destination für Verliebte. Das Berliner Klein-Venedig steht in Sachen Romantik ihrer südeuropäischen großen Schwester in (fast) keiner Weise nach – und ist auf jeden Fall nicht so überlaufen! Einen Eindruck von Klein-Venedig kannst du übrigens schon in der Place2be.Berlin-Stadttour zu Spandau und Tiefwerder bekommen!

Klein-Venedig
13597 Berlin-Spandau
Bushaltestelle Pichelswerder
Mögliche Bootsverleihe:
Website von Berlin Piratas
Website von Der Bootsladen

Auf die Rollen und los: "Rollerdisko" im "SO36".

Rollerdisko im SO36

Für ein romantisches Date ist eine „Rollerdisko“, wie sie der Club „SO36“ in Berlin-Kreuzberg regelmäßig veranstaltet, geradezu ideal. Erstens macht es einfach Spaß, sich auf den Rollen durch den Abend treiben zu lassen. Zweitens bietet das Rollschuhfahren pausenlos Gelegenheiten, sich flirtend näherzukommen. Etwa, indem die etwas begabtere Person ihrem Gegenüber Hilfestellung leisten und eine Schulter zum Festhalten oder Anschmiegen bieten kann. Händchenhaltend lässt es sich doch gleich etwas sicherer über die Fahrbahn rauschen. Die geteilte Freude am fahrenden Tanzen zu Funk, Hip-Hop und Rollerboogie bringt dann die Luft zum Knistern. Wer sich gar zu unsicher fühlt, sollte einfach etwas früher im „SO36“ eintrudeln. Zu Beginn gibt es für Besucher*innen nämlich einen kleinen Rollschuh-Tanzkurs.

SO36
Oranienstraße 190, 10999 Berlin-Kreuzberg
U Kottbusser Tor
Website vom SO36

Weitere Informationen

Und so kommst du hin: Mit dem Queer City Pass erhältst du einen Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel – und obendrauf noch Rabatt bei vielen Partnerunternehmen!

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Interessante queere Locations überall in Berlin zeigt dir der Place2be.Berlin-Stadtplan.

Eine komplette Übersicht über alle Veranstaltungen für jeden einzelnen Tag findest du auf den Terminseiten der SIEGESSÄULE, Berlins großem queeren Stadtmagazin.

Texte: Julian Beyer

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